Vom 2. bis 16. Juni durfte die Johannes-Brahms-Schule französische Schülerinnen aus Quimper in der Bretagne begrüßen. Zwei Wochen lang nahmen sie am schulischen Alltag teil, besuchten gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern den Unterricht und erhielten so einen intensiven Einblick in das Leben und Lernen an unserer Schule.

Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand nicht nur die Begegnung zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Frankreich, sondern auch die aktive Anwendung und Weiterentwicklung der deutschen Sprache. Durch den Besuch des Regelunterrichts, gemeinsame Gespräche im Schulalltag und das Leben in den Gastfamilien konnten die französischen Schülerinnen ihre Deutschkenntnisse vertiefen und sicherer im sprachlichen Umgang werden.
Ein besonderer Höhepunkt des Aufenthalts war die Mitarbeit an unserer internationalen Ausstellung im Rahmen des Erasmus+/eTwinning-Projekts „One World, Many Voices“. Die französischen Gäste unterstützten die deutschen Schülerinnen und Schüler sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung der Ausstellung. Gemeinsam wurde an Expert Corners gearbeitet, Materialien wurden gestaltet, Inhalte präsentiert und Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung begleitet. So wurde europäische Zusammenarbeit ganz praktisch erfahrbar: Jugendliche aus verschiedenen Ländern arbeiteten gemeinsam an Themen rund um Sprache, Musik, Kunst, Identität und gesellschaftliche Fragen.

Neben dem Unterricht und der Projektarbeit bot der Aufenthalt viele Gelegenheiten für interkulturellen Austausch. In den Gastfamilien, während gemeinsamer Aktivitäten und im Schulalltag entstanden neue Kontakte und Freundschaften. Der Besuch zeigte einmal mehr, wie wertvoll persönliche Begegnungen für das Sprachenlernen und das gegenseitige Verständnis sind.


Der Austausch mit dem Lycée Sainte-Thérèse in Quimper wird im kommenden Schuljahr fortgesetzt: Vom 26. September bis 10. Oktober findet der Gegenbesuch unserer Schülerinnen und Schüler in Quimper statt. Dort werden sie am französischen Schulalltag teilnehmen, ihre Sprachkenntnisse erweitern und die deutsch-französische Zusammenarbeit weiter vertiefen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Gastfamilien, beteiligten Lehrkräften sowie den Schülerinnen, die diesen Austausch möglich gemacht und mit Leben gefüllt haben.
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