Waterkant Festival 26

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Manchmal braucht es nur drei Dinge, um die Welt ein kleines Stück besser zu machen: Die Beobachtung eines Problems, eine kreative Idee und ein überzeugender Drei-Minuten-Pitch. Mit diesem Dreiklang im Gepäck gewannen vier Schülerinnen der Johannes-Brahms-Schule den ersten Platz beim Impact Battle auf dem Waterkant Festival in Kiel.
Elaha Mohibzada, Judith Siepmann, Norah Wille und Emma Zils aus dem WiPo-Profil der Q1 setzten sich gegen fünf weitere Teams durch und überzeugten die vierköpfige Jury mit ihrer Geschäftsidee „Flaschenkollektiv“. Als Siegerinnen durften sie sich nicht nur über viel Applaus, sondern auch über ein Preisgeld von 100 Euro freuen.


Das Impact Battle ist Teil des Projekts SEEd (Social Entrepreneurship Education) und begleitet Schülerinnen und Schüler, unternehmerische Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch um die Frage: Wie kann eine Geschäftsidee gleichzeitig einen sozialen und ökologischen Mehrwert schaffen? Beim Finale auf dem Waterkant Festival hatten alle Teams lediglich drei Minuten Zeit, ihre Idee vor einer Fachjury zu präsentieren, zu der unter anderem Christina Schubert, Bildungsdezernentin der Stadt Kiel, und Anna-Lena Gerber vom Kompetenzzentrum Entrepreneurship Education gehört.


Die Siegeridee „Flaschenkollektiv“ greift ein Problem auf, das vielen im Alltag begegnet, aber oft übersehen wird: Pfandflaschen landen häufig im Restmüll, obwohl sie wertvolle Rohstoffe darstellen. Gleichzeitig sind viele Menschen auf das Sammeln von Pfand angewiesen und müssen dafür häufig in Müllbehältern suchen. Das Team entwickelte deshalb eine kostengünstige Pfandsammelkiste aus recycelten Getränkekisten, die unkompliziert an bestehenden Mülleimern oder Laternen befestigt werden kann. So können Pfandflaschen sauber und gut erreichbar abgelegt werden – ein Gewinn für Umwelt, Städte und die Menschen, die Pfand sammeln.


Entstanden ist die Geschäftsidee im Profilseminar des WiPo-Profils unter der Leitung von Herrn Wollmann. In diesem Rahmen entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Social-Startup-Ideen, analysierten gesellschaftliche Herausforderungen und lernten, diese unternehmerisch zu lösen.


Die Johannes-Brahms-Schule gratuliert Elaha, Judith, Norah und Emma herzlich zu diesem großartigen Erfolg und freut sich schon auf viele weitere Ideen, die unsere Gesellschaft ein Stück besser machen.