In der Woche vor den Sommerferien erlebten die Schülerinnen und Schüler eine ganz besondere Form des Unterrichts: die Projektwoche. Statt Mathe, Deutsch und Englisch standen spannende Themen und praktische Erfahrungen im Mittelpunkt an der JBS. "Am besten fand ich, dass man Dinge ausprobieren konnte, die man sonst in der Schule nie macht“, erzählte eine Schülerin aus der 8. Klasse.

Die Auswahl war groß: Besonders beliebt waren in diesem Jahr Projekte zum Klettern, Fotografieren und zur Finanziellen Bildung. Auch ungewöhnliche Projekte sorgten für Staunen – so bauten Schülerinnen und Schüler zum Beispiel eine funktionierende mittelalterliche Schleuder, die natürlich auch ausprobiert wurde. In vielen Projekten spiegelten sich zudem Schwerpunkte der JBS wider, etwa durch ein nachhaltiges Moorprojekt, der naturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Lebewesen beim Mikroskopieren oder auch der kritischen Auseinandersetzung mit Menschenrechten, die an unser diesjähriges Erasmus-Projekt anknüpfte. Alle Projekte verbanden auf spannende Weise Theorie und Praxis und haben das selbstständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert.

Den feierlichen Abschluss bildete am Donnerstag eine Präsentation, bei der die Gruppen ihre Ergebnisse vorstellten und die vielfältigen Arbeiten bestaunt werden konnten. Die Projektwoche hat gezeigt, wie viel Freude und Motivation im gemeinsamen Ausprobieren und Entdecken steckt – ein Erlebnis, das sicher noch lange in Erinnerung bleibt.