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Im Rahmen eines fächerverbindenden Projekts im Musik- und Geschichtsunterricht hat sich die Klasse Efg mit Erinnerungskultur am Beispiel der NS-Stele am Pinneberger Bahnhof auseinandergesetzt. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie Erinnern heute sichtbar, verständlich und lebendig gestaltet werden kann.

Aus der Projektarbeit sind verschiedene kreative und informative Beiträge entstanden, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema beschäftigen.

    Diese Website bündelt die Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler. Sie ist außerdem über einen QR-Code auf dem neuen Banner an der NS-Stele erreichbar und soll dazu beitragen, dass dieser Erinnerungsort stärker wahrgenommen wird.

    Einen ersten Zugang zur Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur bietet das Video „Fakt oder Fake?“. Es lädt dazu ein, historische Aussagen kritisch zu prüfen und zeigt, warum genaues Hinsehen und Einordnen für eine lebendige Erinnerungskultur unverzichtbar sind.

    1. Das Video „Fakt oder Fake?“
    Das Video „Fakt oder Fake?“ hinterfragt historische Aussagen und zeigt, wie wichtig genaues Prüfen, Einordnen und Erinnern ist. Gerade an einem Erinnerungsort wie der NS-Stele wird deutlich: Geschichte muss immer wieder kritisch betrachtet und verständlich vermittelt werden.

    2. Der eigens komponierte Song „Seid Menschen“
    Während das Video zum kritischen Nachdenken anregt, übersetzt der eigens komponierte Song „Seid Menschen“ die Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur in eine musikalische Botschaft für die Gegenwart. Der Song fragt nicht nur, was vergangen ist, sondern was daraus heute folgen muss: widersprechen, wenn Hass und Ausgrenzung laut werden, Verantwortung übernehmen und Menschlichkeit zeigen. Mit den wiederkehrenden Aussagen „Sage nein!“ und „Sage ja!“ machen Emilia Jaworska, Lenda Al-Kathani; Lina, Sophie Woike und Luis Birnstiel mit Ihrem Text und der Musik dazu deutlich, dass Erinnern nicht beim Wissen über Geschichte stehen bleiben darf, sondern Haltung und Handeln braucht.

    Song Pics

    3. Flyer zur Veranstaltung zur Hängung des neuen Banners
    Aus dieser Auseinandersetzung heraus entstand auch der Flyer zur Veranstaltung anlässlich der Hängung des neuen Banners. Er informiert über den feierlichen Rahmen und lädt zugleich dazu ein, die Frage „Heldentod fürs Vaterland?“ kritisch zu hinterfragen. Damit verbindet der Flyer Information, Einladung und Denkanstoß zugleich.

    Vaterland 1

    Vaterland 2

    Vaterland 3

    4. Eine Auseinandersetzung mit dem Pinneberger Ehrenmal
    An die Frage des neuen Banners knüpft die vertiefende Auseinandersetzung mit dem Pinneberger Ehrenmal an. In dieser Arbeit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte, Bedeutung und heutigen Wahrnehmung des Denkmals. Dabei wird deutlich, dass Erinnerungsorte nicht stumm bleiben müssen, sondern immer wieder neu befragt, erklärt und eingeordnet werden sollten.

     

    5. Ein Podcast

    Neben der visuellen und historischen Auseinandersetzung eröffnet der Podcast einen weiteren Zugang zum Thema Erinnerungskultur. Er macht die Gedanken, Fragen und Recherchen der Schülerinnen und Schüler hörbar und zeigt, wie vielfältig Erinnern heute gestaltet werden kann.

    Podcast pics

     

    Presseartikel: NS-Denkmal am Pinneberger Bahnhof: Gymnasiasten der Johannes-Brahms-Schule entlarven Kriegspropaganda

    presse foto Erinnern aber wie